|  | SPD-Stadtverband weist Rücktrittsforderung der CDU an Horst Wattenberg zurück |
|  | |
|  |

Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Gabriele Andretta weist die Forderung von CDU und Junger Union, Horst Wattenberg solle sein Ratsmandat aufgeben, scharf zurück. Die Empörung der CDU sei ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver, zumal die Junge Union-Vorsitzende Dinah Stollwerck auch die Mitarbeiterin von Hartwig Fischer ist.
Andretta: "Zweifellos hat Horst Wattenberg einen Fehler gemacht. Über die Konsequenzen aus der Verurteilung entscheidet er allein. Die SPD Göttingen macht ihm keine Vorschriften, wie er sich zu entscheiden hat. Das gebietet der Respekt gegenüber einem Menschen wie Horst Wattenberg, der sein ganzes Leben in den Dienst ehrenamtlicher Arbeit für Göttingen gestellt hat. Horst Wattenberg zahlt einen hohen Preis für dieses Engagement, da jetzt immense Schadensersatzforderungen auf ihn zukommen. Für uns hat Horst Wattenberg trotz der Verurteilung nicht sein Recht auf Ehre verloren. Das Gericht hat klargestellt, dass Horst Wattenberg nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet hat."
