|  | Sporthalle Weende kann auch mit jetzigen Strukturen gebaut werden. |
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Der Stadtverband der SPD spricht sich deutlich gegen die geplante Umwandlung des städtischen Bäderbetriebes in eine GmbH und eine Kommanditgesellschaft aus.
"Für solche Kunstgriffe sehen wir keine Veranlassung", erklärt dazu der SPD-Vorsitzende, Tom Stolle. Die gepriesenen Vorteile wie Vorsteuerabzug und das sogenannte "Schütt-aus-hol-rück"-Verfahren seien auch in den derzeitigen Strukturen realisierbar. "Wir halten es für falsch, den demokratisch gewählten und öffentlich kontrollierten Rat seines direkten Einflusses zu entheben und damit teilweise aus der Verantwortung für den Sportbereich zu entlassen."
Der Bau der Sporthalle Weende sei davon nicht abhängig, wie von Seiten der Verwaltung suggeriert werde. ?Das muss politisch gewollt und entschieden werden. Aber Danielowski zieht sich lieber hinter windige Finanzierungsmodelle zurück als zu sagen, woher das Geld kommen und wofür es eingesetzt werden soll.? Gerade angesichts der derzeitigen Finanzsituation müsse kontrollierbar und redlich über städtische Gelder und Vermögen diskutiert und entschieden werden, so Stolle.
