Kurt Beck mit Göttinger Unterstützung zum neuen Parteivorsitzenden gewählt
Auf dem Sonderparteitag der SPD am vergangenen Sonntag wurde der rheinlandpfälzische Ministerpräsident Kurt Beck zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Im Berliner Estrel Convention Center erreichte Beck, der bereits stellvertretender Vorsitzender war, eine souveräne Mehrheit von 95%.
Unterstützung bekam er dabei auch von den Göttinger Delegierten Gabriele Andretta und Stefan Christmann - und das nicht nur, weil die Stadtverbandsvorsitzende Andretta aus dem Hunsrück und damit dem Heimatbundesland Becks' stammt.
In einem ausführlichen Wortbeitrag hatte Beck sein neues Amt als "große Baustelle" bezeichnet und dargelegt, wie seine Vision für Deutschland aussieht - in der Gesundheits- und Steuerpolitik; aber auch in Sachen Familienförderung und Bildung. Beck machte dabei klar, was mit ihm zu machen sei und was nicht. Er positionierte sich klar für kostenfreie Kindergartenplätze, regenerative Energien und deutlich gegen Rechtsextremismus und Studiengebühren.
Dem schlossen sich auch Andretta und Christmann an. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde der Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn. Weiterhin beschlossen die Delegierten einen Antrag als Leitlinie für die Arbeit in der großen Koalition.
