Nachdem bekannt wurde, dass der Schulassistent des Göttinger Max-Planck-Gymnasiums offenbar Mitglied der NPD und der Kameradschaft Northeim sei, handelte die Niedersächsische Landesschulbehörde: Sie beurlaubte den Mitarbeiter und erteilte ihm ein Verbot, die Schule zu betreten. "Dieses schnelle Handeln können wir nur begrüßen!", so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Christmann.
"Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus gilt es auf allen Ebenen zu bekämpfen; aber wenn Neonazis an unseren Schulen direkten Einfluss ausüben können, wird entschlossenenes Handeln erst Recht zur Pflicht.", so Christmann weiter. Der beurlaubte Mitarbeiter war bei Naziaufmärschen, einem Landesparteitag der NPD und einem Rechtsrockkonzert gesichtet worden.