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Die Göttinger SPD stellt sich an die Seite des GSO und des Deutschen Theaters, die von Kürzungen bei den Landeszuschüssen bedroht werden. Einstimmig wurde auf der Delegiertenversammlung eine Resolution an den Rat verabschiedet, die den Oberbürgermeister auffordert, die geplanten Kürzungen nicht hinzunehmen.

 

„Der aktuelle Kurs der Landesregierung ist nicht nur ein Sparen an völlig falscher Stelle, sondern ebenso eine Missachtung des hohen Engagements der beiden Göttinger Kultureinrichtungen, begründete die Göttinger SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta den Vorstoß ihrer Partei. Das GSO und Deutsche Theater benötigten dringend verbindliche vertragliche Regelungen mit dem Land, in denen der Zuschuss aus Hannover ab 2007 in der bisherigen Höhe und einschließlich des Anteils an den zu erwartenden Tarifsteigerungen festgelegt sein müsse. Ein solcher Vertrag muss nach Auffassung von Andretta für einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren gelten, um die nötige Planungssicherheit zu gewährleisten.

 

„Da die Stadt den Ausfall nicht auszugleichen kann, muss der Landeszuschuss in der bisherigen Höhe und mit dem entsprechenden Anteil der Tarifsteigerungen fließen", fordert Andretta, „sonst droht ein leiser Tod auf Raten". Zielvereinbarungen für die Gewährung von Zuschüssen seien sinnvoll, müssten aber in der Praxis umsetzbar sein. Falls nicht, seien weitere finanziellen Belastungen zu erwarten.

 

 



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