RatsfraktionUnterbezirkStadt Göttingen


 Startseite

 Stadtverband

 Ratswahl 2011

 Ortsvereine

 Positionen

 druck.punkt

 Presse

 Pressemitteilungen

 Termine

 Kontakt

 Mitglied werden

 Impressum

Entsetzen bei der SPD über verbale Entgleisung Güntzlers



Entsetzt und erstaunt reagiert der Göttinger SPD-Vorsitzende Tom Stolle auf die Äußerungen des CDU-Vorsitzenden anlässlich seiner Wiederwahl. „Wir haben bisher der gemeinsamen Verantwortung für Göttingen Vorrang gegeben vor persönlichen und parteipolitischen Interessen und Eitelkeiten. Es ging nicht um rot oder schwarz“, so Stolle. Die CDU habe mit ihrem drastischen Kurswechsel das Bündnis beendet, viel Porzellan zerschlagen und setze die Früchte jahrelanger gemeinsamer Arbeit aufs Spiel.

 

Die Entscheidung der CDU, auf diese Weise das Bündnis faktisch zu beenden, habe die SPD überraschend getroffen, so Stolle. Eine Vorwarnung habe es nicht gegeben, man habe noch in der letzten Woche in Gesprächen Einvernehmen über Maßnahmen hergestellt, die die Genehmigung des Haushaltes durch die Bezirksregierung gewährleisten sollen. „Mit wem der Oberbürgermeister und seine Fraktion nun diese Beschlüsse fassen und mit welchen Stimmen der neue Baudezernent gewählt werden soll, sind Fragen, die durch den Vertrauensbruch neu aufgeworfen werden“, so Stolle: „Güntzler hat in voller Fahrt den Rückwärtsgang eingelegt.“



Auch die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta zeigt sich erstaunt: „Der Wahlkampf ist für manche wohl noch nicht vorbei“, kommentiert sie die verbale Entgleisung Güntzlers. „Statt die SPD zu beschimpfen, soll Herr Güntzler besser vor der eigenen Türe kehren. Wo bleiben die deutlichen Worte gegen Noack, der mit seinem Geschwätz leichtsinnig die Zukunft der Stiftungsuniversität Göttingen aufs Spiel setzt? Oder wo bleibt der Einsatz der CDU gegen den Baustopp der JVA Rosdorf?“, so Andretta.

 

Aber Herrn Güntzler beschäftige offenbar weniger die Verantwortung für die Stadt Göttingen „als seine politischen Säuberungsgelüste“, so Andretta weiter. Sie fühle sich bei dessen Wortwahl an dunkle Zeiten erinnert. Diese Woche jähre sich zum siebzigsten Mal die Besetzung des SPD-Parteihauses. Ihr folgten die Enteignung und das Verbot der Partei. „Sozialdemokraten mussten sich auch damals anhören: ‚Jagt die Roten aus den Rathäusern.’ Sie wurden verhaftet und gefoltert“, so Andretta.

 

„Die unglaubliche Entgleisung auf der CDU-Versammlung muss den Rücktritt zur Folge haben, für ein weiteres Bündnis ist der Boden entzogen, Herr Güntzler hat sich untragbar gemacht“, sind sich Andretta und Stolle einig.



Druckansicht
Kontakt
Mailinglisten
Sitemap



























 

© SPD-Stadtverband Göttingen 2008 - Impressum