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Gabi Andretta wieder in den Landtag




Am Mittwoch, dem 27. Februar 2002 hat die Wahlkreiskonferenz für den Landtagswahlkreis Göttingen-Stadt in der Göttinger Galerie APEX die Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta einstimmig erneut als Direktkandidatin aufgestellt. Zur Eröffnung der Konferenz sagte der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Göttingen Tom Stolle:

 

 

 

Verehrte Anwesende,

liebe Genossinnen und Genossen,

 

zunächst erst mal begrüße ich Sie und euch hier ganz herzlich zu unserer Wahlkreiskonferenz für den Wahlkreis Göttingen-Stadt.

 

Ich tue dies im Namen des Unterbezirks und bin von dessen Vorsitzenden gebeten worden, euch als Direktkandidatin Gabi Andretta vorzuschlagen. Das werde ich nachher tun.

 

Ich begrüße euch und Sie aber auch ganz herzlich namens des Stadtverbandes, dem ja alle Ortsvereine, die im Wahlkreis liegen, angehören.

 

Es ist noch fast ein Jahr bis zu den Landtagswahlen und für uns fällt heute der Startschuss für die Wahlkampfvorbereitungen. Das Wahlziel ist klar: Wir werden den Wahlkreis gewinnen – und der Abstand wir wieder so deutlich wie vor vier Jahren sein!

 

Es wird ein harter Wahlkampf werden, nicht nur weil die heiße Phase in den kalten Januar fallen wird... Zuvor haben wir noch Bundestagswahl, auch bis dahin werden wir hart kämpfen, um sie zu gewinnen. Wichtig wird es dann sein, die Genossinnen und Genossen nach der gewonnenen Bundestagswahl noch einmal zu motivieren, um auch hier im Land das glänzende Ergebnis von 1998 zu verteidigen.

 

Auf jeden Fall lohnt es sich zu kämpfen, die SPD ist klar die bestimmende Kraft in Niedersachsen. Und wir wollen dieses Land weiter gestalten und nach vorn bringen. Wir sind auf dem richtigen Weg und auch die Bilanz kann sich sehen lassen. Gabi wird dies sicherlich später ausführen.

 

Sigmar Gabriel konnte als Ministerpräsident in gut zwei Jahren schon vieles von dem erreichen, was er in seiner Regierungserklärung beim Amtsantritt angekündigt hatte. Er konnte und kann das, weil er dabei von einer starken SPD-Fraktion unterstützt wird, die die absolute Mehrheit im Landtag stellt.

 

Gabi gehört dieser Fraktion seit 1998 an. Sie musste zwar als Newcomerin mit Luna auf dem Schoß in den hinteren Reihen Platz nehmen. In der Fraktion hat sie sich aber schnell nach vorn gearbeitet. Sie gehört den Fraktions-Arbeitskreisen „Wissenschaft und Kultur“ und „Kultus“ an und vertritt die SPD in diesen Ausschüssen. Damit war sie eng in die Gestaltung maßgeblicher Reformprojekte des Landes in den Bereichen Schule und Hochschule eingebunden und hat diese intensiv mitgestaltet. Zum Beispiel sei die Verlässliche Grundschule genannt, die sich auch in Göttingen zum Erfolgsmodell entwickelt hat. Aber auch das kann sie am besten selber ausführen.

 

Als Gegner vor Ort geht der frischgebackene Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion ins Rennen. Er tut das etwas humpelnd, weil er einerseits ein mageres Votum bei der Urabstimmung seiner Parteimitglieder erreicht hat, andererseits ist seine persönliche Testwahl am 9.9. letzten Jahres daneben gegangen: Mit 36+X ist er in den Kommunalwahlkampf gestartet, bei 30% schließlich gelandet. Und das gegen den Landestrend. Nun hat er sich in Nikolausberg „eingegraben“, aber ich bin sicher: Der Nordosten und der Osten der Stadt werden nicht fallen!

 

Es muss uns nicht bange sein. Wir werden diesen Wahlkreis verteidigen. Gabi wird wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

 

Denn neben ihrer Arbeit in Hannover ist sie auch hier in Göttingen deutlich präsent. Gabi hat sich durch intensive Wahlkreisarbeit eine gute Verankerung vor Ort geschaffen. Sie ist viel in Göttingen unterwegs, oft auch über ihren eigentlichen Wahlkreis hinaus. Sie besucht Initiativen, Schulen, Einrichtungen – und natürlich Ortsvereine.

 

Viele Projekte hat sie maßgeblich unterstützt und durch ihren Einsatz auf den Weg gebracht. So zum Beispiel die Berufsfachschule Informatik. Im Bereich der Uni ist sie auch und gerade nach ihrem Wechsel vom Katheder in den Landtag weiterhin aktiv. Die Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften sowie das Zentrum für nachhaltige Entwicklung gehen auch auf ihr Engagement zurück.

 

Seit sie dem Fraktions-AK Schulpolitik angehört, ist sie unermüdlich in den Göttinger Schulen unterwegs, um die Reformprojekte vor Ort in der Praxis zu prüfen, zu diskutieren und zu begleiten. Aber auch die lokale Initiative n21 hat sie – gemeinsam mit mit Hermann Schierwater – ins Leben gerufen.

Der Kinderschutzbund, das Kinderbüro, die Jugendanstalt Leineberg, der Frauennotruf und viele andere Göttinger Initiativen können sich immer auf sie und ihre Unterstützung verlassen.

 

Auch in der Partei ist Gabi auf vielen Ebenen im Einsatz. Natürlich sitzt sie im Stadtverbandsvorstand. Aber sie ist auch stellvertretende Bezirksvorsitzende und vertritt uns im Parteirat in Berlin. Sie mischt also auch in Hannover und in Berlin mit, wenn es um Entscheidungen der Partei geht, und sorgt dafür, dass diese Entscheidungen auch hier in Göttingen diskutiert werden. Die meisten können sich ja beispielsweise noch an die lebhafte und tiefgehende Debatte auf der letzten Delegiertenversammlung erinnern.

 

Zusammengefasst: Gabi hat bisher sehr gute Arbeit geleistet – diese Arbeit soll sie weiter führen. Also erfolgt der Vorschlag aus guten Gründen. Und deshalb haben sie die Ortsvereine, Stadtverband und Unterbezirk alle einstimmig nominiert.

 

Gabi, wir werden mit dir gemeinsam den Wahlkreis gewinnen!



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