|  | Andretta: "Göttinger Gesamtschulen sind keine Sorgenkinder, sondern ein Erfolgsmodell!" |
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Der CDU-Kultusminister Busemann hat erklärt, dass Gesamtschulen zunehmend von leistungsstarken Schülern bzw. deren Eltern gemieden werden und deshalb das Gesamtschulkonzept in Frage gestellt sei.
Die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta weist diese "geheuchelte Sorge" für die Göttinger Gesamtschulen IGS und KGS zurück. Die Göttinger Zahlen sprechen eindeutig gegen Busemann. Danach hat die IGS in Göttingen von 300 angemeldeten Schülern 178 Fünftklässler aufgenommen, von denen zehn Prozent für die Hauptschule, 30 Prozent für die Realschule und 60 Prozent für das Gymnasium empfohlen wurden. An der KGS ist die Aufnahmequote identisch. Schüler mit Gymnasial- und Realschulempfehlung mussten sogar abgewiesen werden, damit die 10 Prozent Hauptschulquote gehalten werden konnte. "Die Anmeldezahlen belegen die nach wie vor hohe Akzeptanz der Göttinger Gesamtschulen bei den Eltern", sagt Andretta.
Andretta: "Erst verbietet die CDU-Landesregierung neue Gesamtschulen per Gesetz, dann lässt sie die bestehenden Gesamtschulen ausbluten und jetzt schießt CDU-Minister Busemann vergiftete Pfeile gegen die Gesamtschulen".
"Busemann soll endlich aufhören, die Göttinger Gesamtschulen schlecht zu reden. Unsere Göttinger Gesamtschulen sind kein Sorgenkinder, sondern ein Erfolgsmodell. Göttingen braucht eine dritte Gesamtschule, wenn man den Elternwillen ernst nimmt", so Andretta.
